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Eisheilige in den Schweizer Weinberge

17, Mai 2012

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Wie der Wetterbericht angekündigt hat sind die Temperaturen bei uns knapp bis zum Gefrierpunkt gesunken. Ich staunte nicht schlecht, als ich am Morgen (17. Mai 2012) eine Frostschicht auf der Scheibe des Autos vorfand. Es hat Bodenfrost gegeben. Die kalte Luft hat sich am Boden gesammelt und den Tau zu Eis erstarren lassen.

Sofort habe ich die Jungen Reben kontrollieret, Eiskristalle hat sich auf den Blätter gebildet. Noch kann ich nicht Sagen ob die Jungen Reben schaden genommen haben. Bei den alten Reben habe ich weniger sorgen, die sind hoch genug über den Boden. Letztes Jahr hat der Bodenfrost die meisten Jungreben dahingerafft.

Die Eisheiligen kennt man schon lange, schon seit dem Mittelalter, doch sie komme immer pünktlich Mitte Mai zu uns. Es hat auch einen erklärbaren Grund. Das Europäisches Festland erwärmt sich schneller als der Nordatlantik. So bilden sich im Übergangsbereich zwischen Warmluft und Kaltluft Tiefdruckgebiete, die an ihrer Westflanke polare Luftmassen nach Mitteleuropa transportieren. Das bedeutet in klaren Nächten und in windgeschützten Lagen können so noch Nachtfröste auftreten.

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Die neuen Weine

16, März 2012

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Bevor man eine Weinflasche öffnen entkorken kann, muss sie zuerst gefüllt werden. Und das fängt bei mir mit den Vorbereitungen an.
Das Jahr 2011 hatte ein sehr lange Reifephase und somit war kein entsäuern nötig. Wobei die Weissweine eher eine Spur mehr vertragen können.
Stimmt die Säure einmal, wird der Wein das erste mal Filtriert. Das passiert etwa zwei Wochen vor dem Abfülltermin.
Was ich jetzt schon für die 2011 Weine sagen kann:
Die Weissweine haben eine schöne fruchtige Nase, besonders die Riesling – Sylvaner. Im Gaumen raffiniert und man merkt die Sonne vom Herbst.
Die Rotweine sind sauber und rein. Die Gerbstoffe schön eingebunden und von der Farbe eher dunkel. Der Pinot noir macht mir besonders viel Freude, kräftig und strukturiert im Gaumen. Wieder ein super Jahrgang.

Noch ist fast eine Woche Zeit. Dan werden “die Babys” abgefüllt.


Eisige Morgenstimmung

7, Februar 2012

Eisig sind die Tage, die Schweiz ist und bleibt noch einige Zeit eine Tiefkühltrue. Die Luft ist klar und frisch. Die sonne zeigt sich heute Morgen während dem Reben schneiden von der schönsten Seite.
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Der Winzer hat den kältesten Job

4, Februar 2012

Der Winter hat uns fest im Griff. Temperaturen von bis zu minus 18 Grad in der Nacht und am Tag wird es auch nicht viel wärmer.

Auf dem Weingut gibt es auch immer viel zu tun. Da ist nix mit Winterschlaf. Schon bald steht der Frühling vor der Tür und alle 27’000 Rebstöcke wollen geschnitten sein.

So nutzt der Winzer Andreas Schwarz die kurzen aber kalten Sonnenstunden und schneidet munter ein paar Reihen.

Solange der Zürisee nicht gefriert muss man keine Angst haben das die Reben verfrieren. Rebstöcke können bis minus 22 Grad über einige Tagen aushalten ohne schaden zu nehmen.

Wie die Natur ruht auch der Wein im Keller. Nicht mehr lange, dann wird der begehrte 2011 in die Flasche abgefült.

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Viel zu tun

26, Januar 2012

Auch im neuen Jahr gibt es viel zu tun. Einige Kartons sind in der Stadt Zürich abzuliefern. Mich beeindruckt jedesmal die Schönheit und der Style der Quartiere. Kaum verlässt man die Hauptstrasse, ist man wie in einem anderen Ort.

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Warmer Mai beschleunigt Traubenwachstum

24, Mai 2011

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Das warme Wetter macht den Reben Beine. Der Mai ist noch nicht fertig und die Reben haben fast den obersten Draht erreicht. So viel vorsprung hatten wir seit Jahren nicht mehr.


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