Was die expovina für den Weinfreund ist, ist die Agrovina für den Winzer. Wie jedes Jahr findet die Messe für Obst, Beeren und Weinbau in Martigny statt. Vom 21. bis 24. Januar konnte Interessierte viele grosse Maschinen und Zubehör für den Weinbau bestaunen.

Es ist schon ein, zwei Jahre her sei der Winzer das letzte mal die Agrovina in Martiny besuchte, deshalb schnappte er sich eine guten Freund und fuhr mit der SBB nach Martigny. Die Jahreszeit ist optimal und im Rebberg gibt es momentan nicht viel zu tun.

Nicht viel Neues

Die Messe ist grösser Geworden, Zelte wurden Angebaut und es gibt einige neue Aussteller. Doch schnell ist klar, grosse Innovationen sind nicht zu finden, die das leben des Winzer vereinfachen könnten. Eher der Grössenwahn hat eingezogen. Die Maschinen werden immer schwerer und grösser. Der Tenor ist klar, noch weniger von Hand arbeiten und mit noch grösseren Traktoren in Rebberg herumkurven.

Wenig Investationen in diesem Jahr

Grosse Erwartungen an Investitionen diese Jahr habe die Händler nicht. Nach einigen Gespräche mit den Standbesitzer kristallisiert sich heraus das die Winzer und Weinbauer mit grossen Käufe zurück halten. Wegen der kleine Ernte  und die immensen Hagelschäden in diesem Jahr, werden die Käufe auf nächstes Jahr verschoben.

Ales in allem hat sich die Reise gelohnt. Es war wider einmal Interessant, aber das nächste Jahr kann der Winzer getrost auslassen.

Roland Lienhard von der Cava-Tec präsentiert seine Dienstleistungen, auch in Gold.
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Eine Rundballe presse mit der das Rebholz aufgelesen werden kann.
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