Wildschweine im Rebberg könne grossen Schaden anrichten.

Die Schäden im Gras zwischen den Rebstöcken sind deutlich zu sehen. Hier waren Wildschweine am Werk. Der Boden ist an mehreren Stellen  Aufgebrochen. Die ungebetenen Gäste waren vom Wald gekommen, wohl auf der Suche nach Engerlingen und Würmern. Gottseidank, dass Sie die Reifen Trauben nicht gefressen haben.

Jedes Jahr muss ich als Winzer die Trauben von möglichen Wildtieren schützen. Die Gefahr droht von allen Seiten. Aus der Luft von hungrigen Vögeln, links und rechts vom Boden von Dachsen, Rehen und Wildschweine. Jeder will die Beeren fressen.

Das Wildschwein ist ein ganz unbeliebter Gast im Rebberg und steht weit oben auf meiner Liste der ungebetenen Gäste. Sie können innerhalb kurzer Zeit grosse Menge Trauben fressen.  Dann ist einfach nichts mehr da.

Den Waldrand oberhalb vom Rebberg, werde ich die kommenden Wochen gut im Auge behalten. Die Zeit braucht es, bis die Trauben reif für die Ernte sind. Nötigenfalls muss ich ein Elektrozaun installieren. Nur das hält die Wildschweine vom Rebberg ab.

 

Rehe fressen den ganzen Rebstock ab.

Das Wildschwein ist nicht der einzige Bewohner aus dem Wald der einem das Winzerleben schwer macht. Die Rehe fressen zur Zeit ganze Rebstöcke ab. Erstaunlicherweise nur einige ganz besondere Sorten. Den Pinot noir lässt das Reh sein, diese Sorte mögen sie gar nicht, die Blätter und Trauben rühren sie nicht an. Handkehrum fressen sie den ganzen Rebstock kahl. Die Sorte Marechal Foch habe sie zum fressen gern. Den Riesling x Sylvaner fressen sie am liebsten die ganzen Trauben, aber nur wenn sie reif sind.

 

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Die Wildschwein spuren sind deutlich zu sehen. Glücklicherweise haben sie die Trauben nicht gefressen.
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Die Wildschweine waren auf der Suche nach Engerlinge oder Würmer.

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